Metrolit

Pop-Art meets deutsche Geschichte. Ein humorvoller Agitprop-Trip der Sonderklasse.

Helmut Wietz

Der Tod von Adorno

19 × 26,5 cm
Gebunden
72 Seiten / 4-farbig
ISBN 978-3-8493-0049-4

FEBRUAR 2013

22,00 €

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Inhalt

Die im Stil der Pop-Art gezeichnete Graphic Novel wurde 1968 begonnen und erst jetzt wiederentdeckt und fertiggestellt. Erzählt wird von der 68er-Revolte, der sexuellen Befreiung und einer Nazi-Parallelgesellschaft, die die Berliner Unterwelt beherrscht.

Autor

Helmut Wietz wurde 1945 in Hamburg-Altona geboren. Er studierte in den 1970er Jahren an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und arbeitet seitdem als freischaffender Filmemacher und Producer.

Pressestimmen

Der vielleicht erste richtige Comic für Deutschland.
Junge Welt Beilage

»Das Heft ist purer Sex, Adorno und Rock´n´Roll. Helmut Wietz liefert eine grelle, selbstironische Hommage, die einen unverschämten Kontrapunkt zur sonst oft theorielastigen Geschichtsschreibung über die deutsche Jugendrevolte setzt: Ein pornographisches, testosterongeschwängertes, radikal überzeichnetes – und vielleicht gerade deshalb angemessenes – Porträt der 68er-Generation.«
Deutschlandradio Kultur

»Helmut Wietz’ toll-dreister Comic Der Tod von Adorno ist in seiner eigenwilligen und grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg großartig.«
Berliner Zeitung

»Und dies ist eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem. […] Und das bunte, erstarrte, bewegte ‘Wumm’, in dem sein Leben verlischt, ist so melancholisch, weise, dialektisch und schön, wie ein Comic-Bild überhaupt nur sein kann.«
Literaturen

»Ein Bilderrausch, bei welchem man bis zum Durchstreifen der letzten Motive immer wieder hofft, er möge doch bitte niemals zu Ende gehen.«
Zuckerkick

»Jede Seite aus Helmut Wietz’ Der Tod von Adorno ist so dramatisch schön gezeichnet und gefärbt, dass man sie sich großformatig ins Schlafzimmer hängen könnte.«
Der Freitag

»Der Tod von Adorno ist in seiner eigenwilligen und, gemessen an dem zur Zeit vorherrschenden Graphic-Novel-Ernst, grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg großartig.«
Berliner Zeitung/Frankfurter Rundschau

»Nie waren 68er-Revolte und sexuelle Befreiung so bunt.«
Tip Berlin

»Außergewöhnlich [ … ] vergnüglich und quietschbunt.«
Choices

»Eine Flaschenpost aus vergangener Zeit.«
RBB Kulturradio

»In vielfacher Hinsicht ein bemerkenswerte Werk das nicht nur ehemaligen „Putztuppenmitgliedern“ und alt 68ern viel Spaß bereitet, sondern ahnen lässt was damals in Deutschland ab ging.«
Eschborner Zeitung

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